Die Bisons sind eine Gattung großer, horntragender Wiederkauer, die einst in den kalten Regionen Nordamerikas und Eurasiens verbreitet waren. Heute existieren nur noch wenige Populationen dieser Art im freien Naturzustand, größtenteils aufgrund von Überjagung durch Menschen in der Vergangenheit. In diesem Artikel werden wir uns mit den verschiedenen Bisonarten beschäftigen sowie ihre Verbreitung und die Maßnahmen diskutieren, um sie vor dem Aussterben zu schützen.
Die Geschichte der Bisons
Bisons waren ein zentraler Bestandteil der Lebensweise von vielen indigenen Völkern Nordamerikas. Ihre Wolle war begehrtes Handelsgut und ihre Fleischproduktion wichtig für die Versorgung der Siedler in der Neuzeit. Im bisoncasinode.de 19. Jahrhundert jedoch begann eine massive Überjagung, was zur Ausrottung von über 60 Millionen Bisons führte. Erst durch den Aufbau von Reservaten und dem Schutz dieser Gebiete konnte die Population auf etwa 30 Tausend im gesamten Land zunehmen.
Die verschiedenen Bisonarten
Es gibt zwei Hauptarten der Bisons: die nordamerikanische (Bison bison) und die eurasischen Wiederkauer (Bubalus bubalis). Die euraische Art wurde jedoch inzwischen als eigenständige Gattung anerkannt. Der Ursprung dieser Tiere fand im westlichen Eurasien statt, wobei es möglicherweise eine Kreuzung mit dem Nil-Rind war. Durch Migration und Verbreitung verbreitete sich die europäische Wiederkau-Art in Afrika und Asien.
Verbreitung der Bisons
Bison leben heute in Nordamerika hauptsächlich im Yellowstone-Nationalpark, aber auch auf anderen Territorien wie dem Bison-Prairie National Wildlife Refuge. Sie bewohnen verschiedene Regionen von Tundra bis zu Savannengrundlandschaften. Durch Zuchtprogramme versuchen Wissenschaftler und Zoologen, das Artenpopulationserhaltung von Bisons für den Wildstandort zu verbessern.
Zuchtprogramm und Naturschutz
Bereits Anfang der 1900er Jahre begann die Wiederansiedlung. Um die Population auf ein vernünftiges Ausmaß zu bringen, wurden in dieser Phase etwa 500 Tiere in Reservate gepflanzt. Der Einsatz von Bison wurde mit Erfolg verfolgt: Die Population steigerte sich innerhalb der ersten Jahrzehnte auf bis über 12 Millionen Tiere.
Bisons im europäischen Kulturellen Kontext
Die Europäer haben durch das Einsetzen dieser Jagdpferde ihre Handelskapazität erheblich verstärkt. Sie wurden unter verschiedenen Namen bezeichnet wie ‘Ochs’ (wohl aus der latinisierten Bezeichnung). Auch ihr Fleisch war hochbegehrt.
Kulturelle Bedeutung
Für die indigenen Völker haben Bisons immer eine zentrale kulturelle Bedeutung besessen, da sie nicht nur ein wertvolles Nahrungs- und Werkzeug darstellten sondern auch ein Symbol des Gottes. Heute ist es möglich, dass einige ihrer Traditionen erhalten bleiben können.
Erhaltung und Schutzmaßnahmen
Die Verbreitung von Bisons in der Welt beinhaltet verschiedene Aspekte: Naturschutz (z.B. das Aufstellen von Pfeffertunneln für die Wiederkäuer) aber auch kulturelle Pflege, da einige der überlebenden Bisonkulte und Traditionen noch heute gepflegt werden.
Aussterbenrisiko
Trotz der Fortschritte bei ihrer Rettung gilt das Aussterben-Prinzip als immer noch existent. Wurden sie anfangs von Menschenjägern bedroht, so drohen ihnen heutzutage die Folgen des Klimawandels.
Fazit
Trotzdem bleibt es wichtig, in diesen Dingen nachzudenken und aktiv am Naturschutz teilzuhaben.